Jeder junge Mensch bringt eine eigene Geschichte, Fähigkeiten und Vorstellungen vom Leben mit. Wir begegnen ihm mit Respekt und richten unsere Begleitung an seiner persönlichen Situation aus.
Den ganzen Menschen sehen
Zu unserer Arbeit gehört, neben Belastungen auch Interessen, Beziehungen und bisherige Erfahrungen wahrzunehmen. Wir möchten verstehen, was einen jungen Menschen beschäftigt, was ihm Halt gibt und worauf er aufbauen kann.
Die Achtung seiner Würde und seiner persönlichen Grenzen bildet die Grundlage. Unterschiedliche kulturelle Hintergründe, Überzeugungen und Lebenswege werden respektiert.
Eigene Möglichkeiten entwickeln
Wir unterstützen junge Menschen dabei, ihre Stärken zu entdecken und Vertrauen in das eigene Handeln zu gewinnen. Entwicklungsschritte sollen zu ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten passen. Dabei zählen auch kleine Erfolge im Alltag.
Die jungen Menschen wirken an Entscheidungen mit, die sie betreffen. Ihre Wünsche und Ziele fließen in die gemeinsame Planung ein.
Beziehungen verlässlich gestalten
Ein respektvolles Miteinander und nachvollziehbare Absprachen schaffen Orientierung. Gemeinschaft, persönliche Freiräume und die Verbindung zu wichtigen Bezugspersonen gehören für uns zusammen.
Gemeinsam mit den Beteiligten entwickeln wir Perspektiven – für die Rückkehr in die Familie, eine weiterführende Hilfe oder ein selbstständigeres Leben.
Unsere Arbeit weiterentwickeln
Fachliche Qualität braucht Reflexion. Interne und externe Fortbildungen helfen unseren Mitarbeitenden, ihr Wissen zu erweitern. Die Konzepte der vollstationären Einrichtungen sehen zudem regelmäßige Supervision und Fallbesprechungen vor. Erfahrungen aus dem Alltag und Rückmeldungen der jungen Menschen tragen zur Weiterentwicklung bei.